26.05.2010 von André Bräkling - 1 Kommentar - Kategorie: Development » Analyse
In der ganzen StreetView-Debatte scheint Google’s Analytics zur Zeit etwas in Vergessenheit zu geraten, obwohl dieser Dienst auch schon große Empörungswellen aus den Reihen der Datenschützer provozieren konnte. Nun beginnt Google aber mit ersten Nachbesserungen, wie u.a. das GoogleWatchBlog meldet, wodurch der Dienst auch für deutsche Webmaster wieder interessanter werden könnte. Ich selbst nutze z.B. seit längerer Zeit Piwik, um mich nicht mit den Bedenken zu Analytics herumschlagen zu müssen. Weiterlesen »
14.04.2010 von André Bräkling - Keine Kommentare - Kategorie: Development » Analyse
Kürzlich war es soweit: Piwik hat endlich eine Möglichkeit zur Anonymisierung von IP-Adressen an Bord. Das AnonymizeIP-Plugin entfernt je nach Konfiguration einzelne Abschnitte (Oktette) der IP und soll so den Datenschutz sicherstellen. Aber es bleiben natürlich Fragen offen, z.B. wieviele Oktette müssen gelöscht werden, damit die Speicherung datenschutzrechtlich unbedenklich ist? Dürfen weitere Daten, wie Browser, Auflösung usw., nach wie vor erhoben werden? Was ist grundsätzlich mit eingebundenen Diensten von Drittanbietern (Werbung, Counter, Voting-Buttons, …)? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, habe ich eine Mail an den Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW) geschickt und nun eine Antwort erhalten. Weiterlesen »
20.03.2010 von André Bräkling - 6 Kommentare - Kategorie: Development » Analyse
Die Version 0.5.5 der Open Source Analyse-Lösung Piwik ist erschienen und bringt (wie angekündigt) erstmals das AnonymizeIP-Plugin mit. Folglich kann man das Speichern vollständiger IPs nun mit Bordmitteln, statt wie bisher durch einen Eingriff im Code, unterbinden. Weiterlesen »
01.06.2009 von André Bräkling - 2 Kommentare - Kategorie: Development » Analyse

In meinem letzten WP-Plugin-Artikel erwähnte ich, dass die Nutzung von Akismet problematisch sein könnte, da die Daten der Kommentatoren mit jedem Kommentar zur Überprüfung in die USA übermittelt werden. Ähnlich sieht es mit Google Analytics aus, werden hier doch die Daten jedes Besuchers ins Obamaland geschickt. Ich kann als Nicht-Jurist nun nicht einschätzen, ob es hier wirklich ein Problem gibt. Auch möchte ich nicht grundsätzlich von den genannten Diensten abraten, zudem sind noch viele weitere Angebote (z.B. Google Adsense) betroffen. Stattdessen möchte ich an dieser Stelle eine Alternative vorstellen, die sich leicht auf dem eigenen Webserver installieren lässt und so das Problem umgeht. Weiterlesen »
10.10.2008 von André Bräkling - Keine Kommentare - Kategorie: Development » Analyse
Im März 2007 versetzte ein Urteil des Amtsgerichts Berlin (Mitte) deutsche Webseitenbetreiber in Aufruhr. Demnach soll es sich bei IP-Adressen um personenbezogene Daten handeln, wodurch diese z.B. nicht ohne Zustimmung des Nutzers gespeichert werden dürfen. Eine praktische Umsetzung dieses Urteils birgt natürlich viele Probleme, wird die IP-Adresse doch normalerweise per Default von den Servern in Protokollen festgehalten. Außerdem müssten viele Dienste, wie einfache Umfragen, so umgestellt werden, dass der Nutzer seine Zustimmung zur Speicherung der IP gibt. Glücklicherweise hat man in München eine andere Auffassung der Sachlage. Weiterlesen »