[Video] Weltraumschwaben und virales Marketing

09.02.2009 von André Bräkling

Das sogenannte virale Marketing ist auf dem Vormarsch. Internet und soziale Netzwerke stärken diese günstige und effektive Vermarktungsform. Denn es geht lediglich darum, die Werbung so zu präsentieren, dass sie sich quasi von alleine verbreitet, weil der Konsument sie freiwillig innerhalb seiner Netzwerke weiterreicht. Somit trägt man nur noch die Kosten für die Erstellung, aber kaum noch für die Streuung der eigenen Kampagne. Einziger Nachteil: natürlich muss man auch eine entsprechende Idee haben, die von den sendenden Empfängern angenommen wird.

Für die kleinen Newcomer in den Weiten des Web stellt sie dadurch die einzige, aber auch sehr machtvolle Werbeform dar, denn meist ist zwar kein Geld, aber genügend Kreativität vorhanden. Doch auch die Big Player bzw. Global Player der Wirtschaftswelt haben die Möglichkeiten der krankheitsartigen Verbreitung witziger oder kreativer Werbung bereits entdeckt, wie z.B. EA Sports eindrucksvoll bewiesen hat. Ein anderes Beispiel: auch Microsoft hat die Möglichkeiten längst erkannt. Neben der bekannten Werbeschlacht mit Apple, die eine hohe Medienpräsenz erzielte und damit einen entsprechenden Bekanntheitsgrad erreichte, versucht man nun die Xbox 360 durch Tupperparty-ähnliche Veranstalungen an den Mann, äh pardon, an die Frau zu bringen, wie heise online bereits am Wochenende meldete.

Dennoch kann man sich gut vorstellen, dass sich manches große Unternehmen damit schwer tut, die Werbestrategie auf virales Marketing umzustellen oder zumindest dadurch zu ergänzen. Wie eine solche Vorstandsdebatte ablaufen könnte, zeigen die folgenden Weltraumschwaben in einer neu vertonten Star Wars-Sequenz. Ob es bei Electronic Arts und Microsoft ähnlich lief? Filmle ab!

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Julia Siebel

Für größere Unternehmen ist es sicherlich schwieriger ihre Marketingstrategie umzustellen, bzw. virale Marketing-Aktionen einzubinden. Für EA Sports passts, da sie auch das richtige Zielpublikum haben, das sich auf Youtube, Blogs und sozialen Netzwerken herumtummelt.

Neben der Schwierigkeit, eine gute Idee zu haben, finde ich außerdem schade, dass man nicht richtig tracken kann, wer, wann, wo, was sieht und welche Auswirkungen das ganze auf den Verkauf hat. Viral Marketing macht das Controlling von Marketing-Aktionen noch um ein Stück schwieriger. Was jedoch nicht heißen soll, dass man deswegen davor zurückscheuen soll…


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