TICKnTALK – Weblinks entdecken und twittern

11.08.2009 von André Bräkling

TICKnTALK Webseite mit geöffneter Sidebar (linker Rand)

[Trigami-Anzeige] Wie bereits vor zwei Wochen versprochen, möchte ich nun einen abschließenden Bericht über meine Erfahrungen mit der Social Bookmarking Community TICKnTALK liefern. Kernpunkt meiner Betrachtung ist dabei die Anbindung des Dienstes an Twitter.

Über die neue Authentifizierungs-Schnittstelle von Twitter kann der TICKnTALK-Account aus dem Browser-Plugin heraus mit dem eigenen Twitter-Konto verbunden werden. Dabei kann man als Nutzer auswählen, ob man seine Ticks (=Linkempfehlungen), seine Talks (=Diskussionsbeiträge zu den Links) oder natürlich gleich beides an Twitter senden möchte. Sobald man nun auf eine interessante Webseite stößt, genügt ein Klick auf den Tick-Button in der TICKnTALK-Sidebar. Wenn der Link zuvor noch nicht getickt wurde, darf man selbst einen angemessenen Titel wählen, ansonsten wird der Titel des “Ersttickers” übernommen. Manchmal gefällt einem der vorgegebene Text nicht, aber hier kann man dann sinnvolle Änderungsvorschläge einreichen. Ist der Tick gesendet, dann erscheint nach kurzer Zeit ein passender Tweet, der aus dem Titel und einer Short-URL zur empfohlenen Seite führt.

Zusätzlich zum Linktipp öffnet sich mit dem Linktipp auch ein kleines Frame am oberen Rand (bzw. bei TICKnTALK-Nutzern mit aktiviertem Plugin die Sidebar) und ermöglicht es, den Link frei zu diskutieren (Talk) oder selbst einen Tick abzusetzen. Jeder Tick auf eine Seite wird gezählt, woraus sich ein “Social Bookmarking”-typisches Toplinkranking ergibt.

Natürlich ist man nicht nur auf Twitter angewiesen. Auch innerhalb der Sidebar kann man ständig die aktuellen Linkempfehlungen einsehen, neue Seiten entdecken und nach dem erläuterten Procedere empfehlen, diskutieren sowie twittern.

Hier eine Übersicht der aus meiner Sicht interessantesten TICKnTALK-Features:

  • Unkompliziertes Twittern der eigenen Lieblingsseiten via Browser-Sidebar
  • Freies Diskutieren beliebiger Webseiten – unabhängig, ob diese selbst Möglichkeiten zur Diskussion bieten
  • Aktuelle Linktipps aus der Sidebar

Schaut es euch einfach mal an. Das Plugin ist schnell installiert und man kann sich ebenso einfach über die Sidebar registrieren. Wenn es euch nicht gefällt, kann das Plugin ebenfalls sehr leicht deinstalliert werden. Um so mehr User den Weg zu TICKnTALK finden, um so mehr interessante Links und spannende Diskussionen kann man finden. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich dieser Dienst weiterentwickeln wird.

Kopfgrafik: Screenshot der TICKnTALK-Webseite mit geöffneter Firefox-Sidebar (linker Rand)

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