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Herzlich willkommen!

André BräklingDies ist mein Blog, auf dem ich unter anderem über Usability, Development, Webdesign und Kommunikation schreibe.
Zur Zeit steuere ich auf das Ende meines Studiums im Studiengang Technik-Kommunikation an der RWTH Aachen zu und arbeite nebenher als Webentwickler.

Ich wünsche viel Spaß bei der Lektüre!

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OpenOffice.org 3.2.0 unter Ubuntu 9.1009

Mittlerweile ist die finale Version von OpenOffice.org 3.2.0 erschienen. Ubuntu-Nutzer müssen sich wieder bis zur neuen Version (10.04, also im April 2010) gedulden oder eben selbst Hand anlegen. Diese kurze Anleitung erklärt, wie es funktioniert.

Wie immer bei diesen Anleitungen gilt auch hier: Wer nicht weiß, was er tut, sollte lieber die Finger von seinen Paketen lassen. Die Durchführung der folgenden Anleitung geschieht auf eigene Gefahr und im Vorfeld angelegte Backups sollten selbstverständlich sein. Solltet ihr keines der neuen Features benötigen, dann kann es auch sicher nicht Schaden bis April zu warten. Ich bin durch die versprochenen schnelleren Ladezeiten schwach geworden. ;) Wichtige Sicherheitsupdates und ähnliches für eure 3.1 werden auf jeden Fall ausgeliefert. Apropos: Mit dieser Installation von OOo 3.2.0 seid ihr selbst für die Updates zuständig, denn sie werden nicht mehr automatisch mit der Aktualisierungsverwaltung des Systems eingespielt.

Jetzt aber genug der Vorrede, auf geht’s:

  1. Zunächst laden wir uns die passende Version von OOo 3.2.0 runter. Könnt ihr sie noch nicht auf der offiziellen Webseite finden, dann findet ihr hier den Download der deutschen und den Download der englischen Stable-Version. Nutzt den Mirros-Link hinter dem gewählten Paket, um einen passenden Mirror in eurer Nähe auszuwählen. Sobald dieser Beitrag (vom 9.2.2010) etwas älter ist, solltet ihr vielleicht auch kurz nachsehen, ob es bereits eine aktuellere Version gibt.
  2. Je nach Systemversion müsst ihr entweder die OOo_3.2.0_LinuxIntel_install_de_deb.tar.gz (32 bit) oder die OOo_3.2.0_LinuxX86-64_install_de_deb.tar.gz (64 bit) laden. Natürlich u.U. mit einer neueren Versionsnummer und einer anderen Sprache.
  3. Nun öffnen wir eine Konsole. Für die folgenden Schritte ist meist das root-Passwort notwendig.
  4. Jetzt deinstallieren wir das gesamte bisherige OOo:
    sudo apt-get remove openoffice.org-core
    

    Wenn ihr eurer Sache sicher seid, dann könnt ihr auch purge statt remove verwenden. Dadurch werden die Pakete restlos (inkl. Konfigurationsdateien) entfernt. Egal welchen Befehl ihr verwendet: Schaut euch vor dem Bestätigen der Deinstallation die Liste der Pakete an, die entfernt werden sollen und überprüft sie nochmals.

  5. Anschließend verfahren wir nochmal genauso, diesmal mit dem Paket openoffice.org-common:
     sudo apt-get remove openoffice.org-common
    
  6. Jetzt geht es an die Installation der 3.2.0. Dazu wechseln wir zuerst in das Verzeichnis, das das zuvor geladene Paket enthält. In meinem Fall liegt es auf dem Desktop:
    cd ~/Desktop/
    

    Nun entpacken wir unsere Datei. Bei meiner OOo_3.2.0_LinuxIntel_install_de_deb.tar.gz sieht das so aus:

    tar -xzf OOo_3.2.0_LinuxIntel_install_de_deb.tar.gz
    

    Abschließend wechseln wir noch in das neue Verzeichnis und dessen Unterverzeichnis DEBS:

    cd OOO320_m12_native_packed-1_de.9483/DEBS
    
  7. Nun starten wir die eigentliche Installation:
    sudo dpkg -i *.deb
    
  8. Jetzt fehlt uns noch die Desktop-Integration (z.B. die Icons), also geht es noch einen Schritt weiter. Wir gehen nun in das Unterverzeichnis desktop-integration:
    cd desktop-integration
    

    Das dortige Paket installieren wir mit:

    sudo dpkg -i openoffice.org3.2-debian-menus_3.2-9472_all.deb
    

Das war es auch schon. Nun noch einrichten und dann heißt es: Viel Spaß mit OpenOffice.org 3.2.0!

Falls irgendwas schiefgehen sollte oder ihr aus einem anderen Grund wieder zur Version in den Paketquellen zurückwollt, dann könnt ihr entsprechend dieser Anleitung OOo 3.2 deinstallieren und dann die vom Ubuntu-Team vorgesehene Version wieder installieren.

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