Teaser enthüllt "BioShock 2"-Untertitel: Sea of Dreams

22.10.2008 von André Bräkling

Im vergangenen März wurde es offiziell: Bioshock 2 soll im letzten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erscheinen, also zwischen August und Oktober 2009. Nun ist in der erst kürzlich erschienenen PlayStation 3 Version von Bioshock als Easteregg ein Teaser zum Nachfolger des Spiels erschienen, der mittlerweile auch den Weg ins Internet gefunden hat. Wer die PS3-Fassung besitzt kann den Trailer nach dem Durchspielen im “Extras”-Menü finden.

GameSpot schließt aus den Bildern, dass es sich um ein Sequel und nicht, wie oft angenommen, um ein Prequel (= Nachfolger, dessen Handlung zeitlich vor dem Vorgänger spielt) handeln muss, da im Teaser eine der “Little Sisters” auftaucht und deutlich älter als in BioShock 1 dargestellt wird. Zwar bleibt dies Spekulation, fest steht aber offensichtlich der Untertitel des zweiten Teils: Sea of Dreams.

Leider findet sich der Teaser derzeit nur in einer abgefilmten Variante. Nachdem er aber nun an die Öffentlichkeit gedrungen ist, wird sicherlich bald ein qualitativ hochwertigeres Video auftauchen.

YouTube-Video via Golem.de:

Obwohl das Video mittlerweile eine Woche alt ist, gibt es noch keine Reaktion von Seiten des Herstellers.

Weitere Artikel zum Thema:

Kommentare & Trackbacks

» Kommentar schreiben   » Trackback-URL

Henning [www]

muss ja sagen, ich bin sehr gespannt auf den titel! der erste teil hat schon sehr gefallen, hoffentlich kann der 2. teil an den erfolg anknüpfen

Baum

fand das spiel schon immer primitiv, mit einem kleinen mädchen in toten körpern rumzustochern, keine ahnung welchen kranken hirnen das gefällt… ab er ja, den spielemachern kommt nix mehr in den sinn als brutalität, jupi

André Bräkling [www]

Ganz ehrlich habe ich bei deinem Kommentar ein wenig das Gefühl, als hättest du das Spiel nie wirklich gesehen.

Zunächst einmal übernimmt der Spieler nicht die Rolle eines Mädchens, das in toten Körpern herumstochert. Diese Mädchen gibt es im Spiel und sie ziehen mit Spritzen eine Art Droge aus den toten Körpern, die so wieder verwendet werden kann.

Das Spiel erzählt die Geschichte einer wissenschaftlichen Utopie, die sich als Dystopie herausstellt. Eigentlich sollte die Wissenschaft frei sein und zu einer besseren Welt ohne Kapitalismus, Kommunismus, Religion, etc. führen. Aber durch die Manipulation des Menschens richtet sich diese Welt selbst zugrunde und leidet auch wie die Welt “da draußen” unter Machtkämpfen, sprich: der Plan des Paradieses unter Wasser ist schief gegenagen.

Wäre Bioshock zuerst als Buch (oder ggf. als Film) erschienen, würde man es vermutlich als Meilenstein moderner Literatur (bzw. Filmkunst) feiern. Dadurch ist es für mich unverständlich, dass Spiel nun als “primitiv” oder “etwas, was nur kranken Hirnen gefällt” zu bezeichnen.

Hier ein Zitat aus dem 4players-Testfazit, das es nett auf den Punkt bringt:

BioShock ist ein Meisterwerk. Es ist nicht die Revolution der Ego-Shooter; es hat kleine inszenatorische sowie technische Schwächen und es stellt in Anbetracht Levines früherer Werke nicht einmal eine Erweiterung seiner warnenden Vision dar. Aber es befreit ein Genre, das sich oft den Vorwurf der Gewaltverherrlichung gefallen lassen musste, von dem Vorurteil, diese zum Selbstzweck zu erheben. BioShock gelingt die Gratwanderung, Ausbrüche von Gewalt ebenso unausweichlich wie moralisch verwerflich darzustellen – sowohl spielerisch als auch erzählerisch.

Quelle


Kommentar schreiben

Kommentarregeln [In neuem Fenster öffnen]
Kommentare auf Braekling.de per RSS-Feed verfolgen

Dein Kommentar:

 
© 2003-2010 André Bräkling - Icons by Zlwo.com, BlogPerfume.com and famfamfam.com.