Vorschlag zur Güte: Alternative zum Bundestrojaner
29.11.2008 von André BräklingDas (insbesondere aufgrund der “Onlinedurchsuchungen”) umstrittene BKA-Gesetz ist im Bundesrat gescheitert, aber dabei wird es sicher nicht bleiben. Vermittlung ist jetzt gefragt – und dazu möchte ich einen Beitrag leisten.
Erst gestern habe ich zum wiederholten Male darauf verwiesen, dass ich darüber verwundert bin, wie sehr sich die Menschen für den Schutz ihrer Daten einsetzen, um sie anschließend selbst ins Internet zu stellen. Aber diese paradoxe Situation kann man doch wunderbar nutzen, um den ganzen Streit im Sinne aller zu lösen.
Das BKA muss lediglich auf seinen Trojaner bzw. Onlinedurchsuchungen verzichten und stattdessen ein soziales Netzwerk eröffnen. Solche Communities erfreuen sich großer Akzeptanz und werden von immer mehr Menschen mit großer Begeisterung genutzt. Ergänzen kann man das Netzwerk um die BundesID als Alternative zur OpenID – mit dieser kann man dann alle wichtigen Dienste (Onlinebanking, Elster, DE-Mail, usw.) an das System koppeln. Um die letzten Informationslücken auf BKA-Seite zu schließen, bietet sich zudem der Einsatz einer Desktopsuchmaschine (“BKA Desktop Scan”) und einer Browsertoolbar an. Zusätzliche Abfragen (Religion, Herkunft, Studium) bieten zudem eine wunderbare Basis für Rasterfahndungen.
Eine solche Lösung müsste natürlich schnell verwirklicht werden, um Kosten und Zeit bei weiteren Versuchen, dass BKA-Gesetz durchzubringen, einsparen zu können. Als braver Bürger biete ich deshalb schon einmal einen Designentwurf an. Natürlich muss er optisch noch etwas verfeinert werden, aber die wichtigsten Felder sollten vorhanden sein.
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Bildquelle: Wikipedia (nachträglich bearbeitet)
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