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Usability

Herzlich willkommen!

André BräklingDies ist mein Blog, auf dem ich unter anderem über Usability, Development, Webdesign und Kommunikation schreibe.
Zur Zeit steuere ich auf das Ende meines Studiums im Studiengang Technik-Kommunikation an der RWTH Aachen zu und arbeite nebenher als Webentwickler.

Ich wünsche viel Spaß bei der Lektüre!

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RotoView – Kippsteuerung für Mobiles06

Gerade eben habe ich bei BasicThinking von einer neuartigen Steuerungsmethode für mobile Endgeräte gelesen. Die Tilt Navigation genannte Methode von RotoView nutzt statt des Multitouch-Screens des iPhones den Bewegungs- bzw. Beschleunigungssensor. Ähnliche Applikationen sind laut Roadmap auch für Android und Windows Mobile in Arbeit.

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Statt mit Fingerbewegungen wird durch direktes Bewegen des Mobiles gescrollt. Sanftes Kippen in eine Richtung setzt das gezeigte Bild in Bewegung und um so stärker das Gerät geneigt wird, um so schneller wird gescrollt. Recht simpel und intuitiv, wobei man natürlich auch den Sinn der Kippsteuerung hinterfragen muss. Denkbare Anwendungsfälle wären z.B. das Scrolling ohne den Screen mit den Fingern zu verbergen oder für eine einfachere Benutzung mit nur einer Hand.

Folgendes Video des Herstellers Innoventions zeigt, wie es funktioniert und eingesetzt werden kann:

Die kostenlose Demo-App für das iPhone ist mittlerweile verfügbar RotoView und demonstriert die Kippsteuerung anhand eines Fotobetrachters mit umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten. Im Laufe des 1. Quartals 2010 soll außerdem eine kostenpflichtige App erscheinen, die als Webbrowser funktionieren und vom Handling mehr auf Endnutzer zugeschnitten sein soll.

RotoView Demo-App für das iPhoneNatürlich habe ich mir die App gleich angesehen. Links seht ihr einen Screenshot des Startbildes und daneben von den umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten. Gerade an den Einstellungen kann man sehr gut sehen, dass nicht einfach die schon vorhandene Kippsteuerung mit einer simplen Fotobetrachter-App kombiniert wurde, sondern dass man versucht die Möglichkeiten bis in das letzte Details auszureizen.

Bleibt die Frage, ob die kostenpflichtige Webbrowser-Version nun wirklich sinnvoll ist. Sofern man sich schon desöfteren daran gestört hat mit den Fingern scrollen zu müssen, kann es sicherlich eine brauchbare Alternative sein. Wobei das wiederum auch vom Preis der App abhängig ist. Außerdem bin ich gespannt, ob andere Anbieter die bereits seit 2002 patentierte Technik tatsächlich lizensieren werden, um ihre eigenen Kipp-Apps aufzuwerten.

Was denkt ihr darüber? Brauchbar? Oder sinnlose Spielerei?

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