03.01.2010 von André Bräkling - Keine Kommentare - Kategorie: Usability » Gestalttheorie
Weiter geht es mit der Reihe über die Gestaltgesetze. Nach der Prägnanz (Gute Gestalt) und der Nähe möchte ich heute das Gesetz der Ähnlichkeit genauer erläutern. Insbesondere soll auch aufgezeigt werden, dass sich die Gesetze zwar ergänzen, aber auch miteinander konkurrieren können. Weiterlesen »
19.12.2009 von André Bräkling - Keine Kommentare - Kategorie: Usability » Gestalttheorie
Weiter geht es mit dieser Reihe zu den Gestaltgesetzen. Nachdem sich der erste Teil mit dem Gesetz der Prägnanz beschäftigt hat, soll dieser Artikel das sogenannte Gesetz der Nähe genauer beleuchten.
Eigentlich ist es eine ganz einfache Regel: Wir gruppieren einzelne Elemente des von uns Gesehenen, sobald diese eine gewisse Nähe zueinander haben. Das bedeutet, dass wir nah beieinanderstehende Elemente als zusammengehörig wahrnehmen. Weiterlesen »
16.12.2009 von André Bräkling - Keine Kommentare - Kategorie: Usability » Gestalttheorie
Die Gestaltgesetze sind Regeln der sogenannten Gestaltpsychologie oder allgemeiner der Gestalttheorie. Sie beschreiben grundsätzliche Besonderheiten der menschlichen Wahrnehmung, wie sie zum Beispiel für die beliebten optischen Täuschungen, die auf eine Vervollständigung eines Bildes durch das Gehirn setzen, relevant sind (z.B. das Kanizsa-Dreieck). Aber die Gestaltgesetze (oder Gestaltregeln) sind nicht nur für Spielereien mit solchen Täuschungen interessant, sondern liefern auch wichtige Hinweise für die Gestaltung unterschiedlichster Objekte von der Architektur über das Logodesign bis hin zu Softwareoberflächen. In dieser neuen Serie möchte ich deshalb einzelne Gestaltgesetze in loser Reihenfolge vorstellen und Beispiele für deren Anwendung geben. Weiterlesen »
08.12.2009 von André Bräkling - Keine Kommentare - Kategorie: Usability » HCI
Unser Kurzzeitgedächtnis, sofern es denn als solches wirklich existiert, ist eines der ganz besonderen Phänomene, die man in vielen alltäglichen Bereichen wiederfindet. Zwar mag man durchaus darüber streiten können, ob es eine tatsächliche Trennung zwischen Kurz- und Langzeitgedächtnis (sowie verschiedenen sensorischen Gedächntnisformen) im tatsächlichen Sinne gibt, aber an dieser Stelle soll es nicht um Benennungen und Erklärungen gehen, sondern um Befunde, die die empirische Forschung in vielen Jahren hervorgebracht hat. Dazu gibt es recht konkrete Zahlen, die man auch bei der Human-Computer-Interaction nicht vernachlässigen sollte. Weiterlesen »
21.11.2009 von André Bräkling - Keine Kommentare - Kategorie: Usability » User Interfaces
Ich bin doch ein wenig überrascht, dass die Vorstellung des Google Chrome OS vergangenen Donnerstag ein recht geringes Medienecho hervorgerufen hat, zumindest im Vergleich zu ähnlichen Präsentationen. Nach einem Blick auf das veröffentlichte Material scheint es aber auch keine sensationellen Offenbarungen zu geben. Vielmehr hat Google das vorgeführt, was auch erwartet wurde. Die veröffentlichte, kurze Video-Präsentation des UI-Konzepts möchte ich euch aber natürlich nicht vorenthalten. Weiterlesen »
31.10.2009 von André Bräkling - Keine Kommentare - Kategorie: Usability » HCI
Wenn in irgendeinem Zusammenhang (Hardware, Software, Webseite, …) ein neuer Button platziert werden soll, führt dies zwangsläufig zu einigen Überlegungen. Man denkt darüber nach, wo er kontextuell sinnvoll sein könnte, z.B. um ihn mit Buttons ähnlicher Funktionen zu gruppieren. Außerdem soll er klar gestaltet sein, was insbesondere zur Frage führt, ob er mit einem Icon, mit Text oder gleich mit beiden zusammen versehen werden soll. Nicht zu vergessen sind dann noch ästhetische Aspekte, also wie und wo er sich bestmöglich in die bestehende Oberfläche einfügt. All diese Gedanken sind durchaus sinnvoll und wichtig, aber dabei wird leider nur selten Fitts’ law berücksichtigt. Weiterlesen »
19.09.2009 von André Bräkling - Keine Kommentare - Kategorie: Usability » User Interfaces

Obwohl Notebooks mittlerweile zur Grundausstattung vieler Studenten gehören, bevorzugen die meisten nach wie vor handschriftliche Notizen während der Vorlesungen. Gründe hierfür sind die leichte Transportierbarkeit von Stift und Papier, die schnelle “Anwendung” und natürlich auch die Flexibilität. Doch gleichzeitig sind damit viele Nachteile verbunden, da die Notizen meist wieder aufwendig aufbereitet werden müssen, und da auch der Austausch der Mitschriften mit Kommilitonen erschwert ist (Einscannen, Einzelseiten, Blättern, …). Abhilfe soll hier eine Entwicklung von Wissenschaftlern der TU Darmstadt namens CoScribe schaffen, da sie die Vorteile der Stift-Papier-Lösung mit den Möglichkeiten digitaler Datenerfassung kombiniert. Weiterlesen »
23.08.2009 von André Bräkling - 1 Kommentar - Kategorie: Usability » User Interfaces

Bereits im vergangenen Jahr berichtete ich hier über Microsoft Surface. Dabei handelt es sich um Multitouch-Bildschirme in Tischform, mit denen man seinen Kunden beispielsweise ganz neue Interaktionsmöglichkeiten bieten kann. In Deutschland hat O2 als erstes Unternehmen die Möglichkeiten erkannt und sich nun eine entsprechende Lösung von der Agentur Syzygy im Kölner “Flagship-Store” (Hohe Strasse 65) implementieren lassen (gefunden bei Christian’s Gedankenhandel). Weiterlesen »
20.08.2009 von André Bräkling - 1 Kommentar - Kategorie: Usability » User Interfaces

Hologramme sind an sich nichts wirklich neues, aber wie wäre es mit dreidimensionalen Hologrammen, die sich auch anfassen lassen? Damit würde das Holo-Schach aus Star Wars Episode IV wortwörtlich in greifbare Nähe rücken. Via BasicThinking bin ich auf einen Entwurf im Blog des Designers “Mac” Funamizu gestoßen, der sich Gedanken über ein dreidimensionales Desktop-Interface gemacht hat. Weiterlesen »
22.11.2008 von André Bräkling - Keine Kommentare - Kategorie: Usability » User Interfaces
Wie ich bereits in den First Facts zu Windows 7 erwähnt habe, wird Microsoft zukünftig die Möglichkeiten von Touchscreens genauer ins Auge fassen. Ein besonderes Produkt aus dieser Richtung ist Windows Surface. Dabei handelt es sich um Tische (irgendwie muss ich an meinen alten Pong-Automaten von Atari denken), deren Oberfläche aus einem großen Touchscreen besteht. Via Multi-Touch können mehrere Personen das System gleichzeitig nutzen, beispielsweise um sich Fotos anzusehen, die ganz intuitiv per Berührung verschoben, gedreht und vergrößert werden können. Weiterlesen »