Gestaltgesetze #5: Geschlossenheit

Gestaltgesetz  Geschlossenheit Beispiel 1Langsam wird es wieder Zeit für einen neuen Teil aus der Reihe über die Gestaltgesetze. Heute beschäftige ich mich mit dem Gesetz der Geschlossenheit, das unsere Wahrnehmung von Elementen basierend auf deren Zusammenschluss zu einer Form beschreibt. Auch hier kann man wieder klare Zusammenhänge zu den bisher erläuterten Gesetzen sehen, insbesondere natürlich zum grundlegenden Gesetz der Prägnanz. Continue reading

Gestaltgesetze #4: Kontinuität

Würfel ohne Kanten von Bernard Ladenthin via Wikipedia (gemeinfrei)Weiter geht es mit der Reihe über die Gestaltgesetze. In dieser Folge wird das Gesetz der Kontinuität näher erläutert, wobei hier auch begriffliche Unschärfen erkennbar sind. Denn einige Teile dessen, was nun erläutert wird, findet sich anderswo auch unter den Namen Gesetz der guten Fortsetzung, Gesetz der fortgesetzt durchgehenden Linie, Gesetz der fortgesetzten Form oder ist gar bereits unter Good Shape (Prägnanz). Continue reading

Gestaltgesetze #2: Nähe

Gestaltgesetz Nähe: Beispiel 1Weiter geht es mit dieser Reihe zu den Gestaltgesetzen. Nachdem sich der erste Teil mit dem Gesetz der Prägnanz beschäftigt hat, soll dieser Artikel das sogenannte Gesetz der Nähe genauer beleuchten.

Eigentlich ist es eine ganz einfache Regel: Wir gruppieren einzelne Elemente des von uns Gesehenen, sobald diese eine gewisse Nähe zueinander haben. Das bedeutet, dass wir nah beieinanderstehende Elemente als zusammengehörig wahrnehmen. Continue reading

Das Kurzzeitgedächtnis

Unser Kurzzeitgedächtnis, sofern es denn als solches wirklich existiert, ist eines der ganz besonderen Phänomene, die man in vielen alltäglichen Bereichen wiederfindet. Zwar mag man durchaus darüber streiten können, ob es eine tatsächliche Trennung zwischen Kurz- und Langzeitgedächtnis (sowie verschiedenen sensorischen Gedächntnisformen) im tatsächlichen Sinne gibt, aber an dieser Stelle soll es nicht um Benennungen und Erklärungen gehen, sondern um Befunde, die die empirische Forschung in vielen Jahren hervorgebracht hat. Dazu gibt es recht konkrete Zahlen, die man auch bei der Human-Computer-Interaction nicht vernachlässigen sollte. Continue reading

Fitts‘ law – Buttons optimal einsetzen

Wenn in irgendeinem Zusammenhang (Hardware, Software, Webseite, …) ein neuer Button platziert werden soll, führt dies zwangsläufig zu einigen Überlegungen. Man denkt darüber nach, wo er kontextuell sinnvoll sein könnte, z.B. um ihn mit Buttons ähnlicher Funktionen zu gruppieren. Außerdem soll er klar gestaltet sein, was insbesondere zur Frage führt, ob er mit einem Icon, mit Text oder gleich mit beiden zusammen versehen werden soll. Nicht zu vergessen sind dann noch ästhetische Aspekte, also wie und wo er sich bestmöglich in die bestehende Oberfläche einfügt. All diese Gedanken sind durchaus sinnvoll und wichtig, aber dabei wird leider nur selten Fitts‘ law berücksichtigt. Continue reading